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Objekttürlösungen für Krankenhäuser

 

Türen für Krankenhäuser müssen höchsten Hygieneanforderungen entsprechen. Durch den Kontakt mit Rollstühlen, Betten und Transportwägen wird hohe Schlagfestigkeit und Abriebfestigkeit der Türoberfläche und der Kante gefordert. Darüberhinaus werden teils aggressive Reinigungsmittel verwendet, welche diverse Lacke, ABS- und Folienkanten angreifen bzw. anlösen können.

HPL-Türen mit PU-Kante erfüllen sämtliche Anforderungen und sind im Krankenhausbereich seit Jahrzehnten Standard. Die Zargen sollten aus Edelstahl sein – pulverbeschichtete Stahlzargen sind nur ein günstiger Kompromiss.

Patientenzimmertüren:

Diese Türen werden überwiegend als zweiflügeliges Element mit einer effektiven Durchgangslichte von 1200 bis 1300mm für den Bettentransport ausgeführt. Neue Krankenhausbetten werden immer breiter und dem entsprechend müssen die Durchgangslichten dieser Entwicklung angepasst werden. Der Gehflügel sollte eine Durchgangslichte von 900mm aufweisen – breitere Gehflügel sind wegen der Barrierefreiheit nicht zu empfehlen! Aufgrund erhöhter Schallschutzanforderungen von Rw=42dB in Kombination mit Brandschutzanforderung EI30 werden diese Elemente mit Türstärke von 50mm oder mehr ausgeführt.

Als Türschließer (sofern es keine Türschließerbefreiung der Behörde gibt) wird ein Freilauftürschließer am Gehflügel in Kombination mit Schließfolgeregelung und elektromechanischer Feststellung am Stehflügel empfohlen. Durch den Haltemagnet am Stehflügel ist der Bettentransport bei gleichzeitiger Freillauffunktion am Gehflügel problemlos möglich.

Badezimmertüren:

Wegen der geringen Größe der Badezimmer besteht erhöhte Spritzwassergefahr. Hier kann entweder eine Vollkunststofftür oder eine Röhrenspantür mit Purenit-Anleimer verwendet werden. Alternativ zu einer Drehtür kann auch eine vor der Wand laufende Schiebetür ausgeführt werden. Hier sollte jedoch statt einem Anschlagpfosten (hohe Beschädigungsgefahr) die Stangenverriegelung nach oben erfolgen. Damit an der Schiebetür beidseitig ein Stossgriff montiert werden kann, sollte auf ausreichend große Mauerlichte geachtet werden.

Behandlungsräume:

Für diesen Bereich sind Schiebetüren mit manuellen oder automatischen Antrieb die beste Wahl. Die Durchfahrt mit Betten ist hier sehr einfach und durch die Kombination mit Planoverglasung mit integrierter Jalousie kann dem Patienten signalisiert werden, ob ein Eintritt möglich ist. Damit Gespräche nicht mitgehört werden können, ist ohne Einbringung zusätzlicher Verbauten wie z.B. Anschlagstaffel oder überdimensionierte Verblendungen ein Schallschutz von bis zu 42dB möglich. Details finden Sie im nachstehenden Prospekt.

Sollten die Platzverhältnisse eine Schiebetür nicht erlauben oder eine sehr hohe Durchgangsbreite gefordert sein, so können auch zweiflügelige Drehtürelemente mit Automatikantrieb ausgeführt werden!

Röntgenräume:

Für Röntgenräume werden Strahlenschutztüren aus Holzwerkstoffen bis zu einem Bleigleichwert von 8mm ausgeführt. Um unschöne Schlagleisten zu verhindern, muss der Planer bei hohen Bleigleichwerten eine Doppelfalzzarge und eine erhöhte Türstärke von 70mm einplanen. Ab einem Bleigleichwert über 2mm müssen die herkömmlichen Schlösser durch Strahlenschutzschlösser ersetzt werden. Wegen der versetzten Drückergarnituren ist besonderes Augenmerk auf die stabile Befestigung bzw. Gegenverschraubung der Drücker zu achten!

Zutrittskontrollen können bei Strahlenschutztüren entweder als Online-System mit E-Öffner oder als Offline-System mit Langschildgarnituren und integrierter Drückersteuerung erfolgen.

 

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